Serena

Geschlecht: Hündin
Kastriert: Nein
Alter: *ca. 2010
Rasse: Mischling
Farbe: schwarz
Schulterhöhe: ca. 39 cm
Standort: noch in Griechenland
Beschreibung/Lebenslauf:
Serena – nach so vielen Jahren Vernachlässigung, Leid und Angst sehnt sie sich unendlich nach einfühlsamen Menschen an ihrer Seite


*ca. 2010 ca. 39 cm - Rafina


Sechs Jahre Misshandlungen, Kämpfe mit anderen Hunden, Vernachlässigung und Hunger hat Serena hinter sich. Mehrere Geburten und vermutlich den Tod vieler ihrer Babies hat sie überstehen müssen. Seit August 2016 ist sie im Rafina-Shelter untergebracht.

22.07.2018 - Von der Sehnsucht einer kleinen Hündin. Katja schreibt: "Serena liebt Menschen. Sie kann gar nicht genug bekommen von Streicheleinheiten!

Wenn Sie eine Patenschaft für Serena übernehmen möchten:Patenschaft@stray-ev.de

Kuscheln ist absolut ihre Lieblingsbeschäftigung und wahrscheinlich würde sie am liebsten den halben Tag einfach mit ihren Menschen auf dem Sofa kuscheln.

Serena hat ein ganz wundervolles Wesen.

Allerdings nur Menschen gegenüber. Mit Artgenossen hat sie ein Problem. Doch das ist vermutlich menschenverschuldet. Wir wissen nicht genau, was ihr in ihrer Vergangenheit passiert ist, aber vermutlich wurde sie von anderen Hunden angegriffen (vielleicht wurde sie als Trainingsobjekt für Kampfhunde eingesetzt).

Es gibt im Moment nur einen Hund mit dem sie auskommt (Lisias).

Andere Hunde hat sie auch schon gebissen. Und sie macht hier leider keinen Spaß. Sie handelt nach dem Motto, bevor du mir etwas tust, tue ich dir etwas. Sie kann also auf keinen Fall zu einem anderen Hund und auch Hundebegegnungen sollte man mit ihr am besten vermeiden bzw. absichern (Maulkorb!)
Ja, das macht ihre Vermittlung nahezu aussichtslos!
Aber trotzdem hat sie eine Chance verdient. Menschen gegenüber ist sie wie ein Engel, ganz sanft, anhänglich und lieb.

Vielleicht gibt es da draußen jemanden, der etwas abgelegen wohnt und keine Hunde im Umfeld hat, jemanden der keine Ausflüge in Hundeparks braucht, jemanden der einen total menschenverliebten Hund sucht u kein Problem damit hat, dass Hundekontakte nicht stattfinden können bzw nur abgesichert.
Ein schwieriger Wunsch, vielleicht sogar unmöglich? Mag sein, aber wenn wir nicht an Wunder glauben würden, wären wir nicht hier. Wir sind uns sicher, dass es für jeden Topf einen passenden Deckel gibt; und für jeden Hund den passenden Menschen."


29.04.2018: Neue Fotos von Serena und ihrem Lisias:

Beiden geht es gut - sowohl gesundheitlich als auch seelisch.

Es ist schön zu sehen, wie unbeschwert die beiden sind.

... 12.12.2017 Kleines Foto-Update


07.12.2017 Dank lieber Paten durfte Serena in eine Hundepension umziehen. Doch sie hatte in Rafina ihren Freund Lisias zurücklassen müssen und ihre Traurigkeit darüber, war kaum zu ertragen ... 12.12.2017 Kleines Foto-Update

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Liebe ist ... sich für die "Interessen" des anderen zu interessieren

... am selben Grashalm zu schnüffeln

... in die selbe Richtung zu schauen

... und ganz offen miteinander umzugehen .-)



07.12.2017

Heute durfte auch Lisias in die Pension umziehen.

Diese Fotos sind im Rafina Gehege aufgenommen und könnten berührender nicht sein.

Rania schrieb uns heute:

Today was a very special day.

Serena is again with her friend Lisias (a dog so beautiful, you cannot imagine!!!), and Timba with his sister Evjenia (she went directly to her house and slept on her blanket, afraid and surprised in the same time).

We all want to thank the people who made this dogdream to come true.
Unfortunately when the two dogs arrived to Poly and me, it was already dark and not possible to make photos. But we will in the next days and send them.
They are all sleeping now, in their new homes filled with warm blankets Melanie sent some days ago and wish you a good night.

Heute war ein ganz besonderer Tag.

Serena ist wieder mit ihrem Freund Lisias zusammen (ein so schöner Hund, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen !!!), und Timba mit seiner Schwester Evjenia (sie ging direkt zu ihrem Haus und schlief auf ihrer Decke, ängstlich und überrascht zugleich).

Wir alle möchten den Menschen danken, die diesen Hundtraum verwirklicht haben.
Leider war es schon dunkel als die beiden Hunde zu Poly kamen, und es war nicht möglich Fotos zu machen. Aber wir werden in den nächsten Tagen Fotos senden.
Sie schlafen jetzt alle in ihren neuen Häusern, die mit warmen Decken gefüllt sind, die Melanie vor ein paar Tagen geschickt hat, und wünschen eine gute Nacht.




11.02.2017: Sechs Jahre Misshandlungen, Kämpfe mit anderen Hunden, Vernachlässigung und Hunger hat Serena hinter sich. Mehrere Geburten und vermutlich den Tod vieler ihrer Babies hat sie überstehen müssen. Seit August 2016 ist sie im Rafina-Shelter untergebracht und wir haben Neuigkeiten von ihr:

Wenn Sie eine Patenschaft für Serena übernehmen möchten: Patenschaft-stray-ev.de

Serena geht es ein wenig besser. Sie hat ein bisschen zugenommen und die Wunden an ihrem Körper sind verheilt.

Doch wie sieht es mit den Wunden und Narben auf ihrer Seele aus?

Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen und eine Unterbringung in einem Shelter mit ca. 200 anderen Hunden ist alles andere als ein geeigneter Platz, um eine verletzte und geschundene Seele gesunden zu lassen.

Wird es einen Menschen geben, der Serena all die Liebe, das Verständnis, und die Zuneigung gibt, die diese kleine Hündin so sehr nötig hat?

Wird Serena die Chance bekommen zu spüren, dass sich das Leben auch gut und schön anfühlen kann? Serena sehnt sich so sehr danach, nach mehr als sechs Jahren Leben in Leid, Schmerz, Vernachlässigung, Einsamkeit und Angst.

Andere Hündinnen mag Serena überhaupt nicht. Sie ist gemeinsam mit dem sehr freundlichen Lisias in einem Zwinger untergebracht und mit ihm versteht sie sich. Auch mit den anderen Rüden im Gehege kommt Serena gut klar. Nur einen Rüden mochte sie von Anfang an überhaupt nicht, und jedes Mal, wenn sie ihn sah, dann sprang sie an den Zaun ihres Zwingers und hätte diesen Rüden angegriffen, wenn sie gekonnt hätte. Aus diesem Grund wurden Serena und Lisias von Vasilis in einem anderen Zwinger untergebracht, von dem aus Serena diesen Rüden nicht sehen kann – seitdem ist die kleine Hündin ruhig und gelassen.

Es kann sein, dass Serena früher für Hundekämpfe eingesetzt wurde … die vielen Wunden und Narben, ihre absolute Unverträglichkeit mit anderen Hündinnen und ihr Verhalten diesem einen Rüden gegenüber könnten darauf hindeuten.
Umso wichtiger ist es, dass Serena ein Zuhause findet – bei Menschen, die mit ihr an ihrer Vergangenheit arbeiten, mit Geduld, Erfahrung und Einfühlungsvermögen. Bei Menschen, die ihr viel Zeit geben. Denn Serena soll nicht nur eine traurige Vergangenheit haben. Vor ihr soll eine schöne, lebenswerte Zukunft liegen.


15.08.2016 - Sechs Jahre Misshandlungen, Kämpfe mit anderen Hunden, Vernachlässigung und Hunger hat Serena hinter sich. Mehrere Geburten und vermutlich den Tod vieler ihrer Babies hat sie überstehen müssen. Sechs Jahre Leben im Elend – das ist mehr als genug für die zarte, 39 cm kleine Serena.

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Serena wurde nachts über den Zaun des Shelters in ein Gehege mit mehreren Hunden geworfen. Ihrem Halter schien es egal zu sein, dass die anderen Hunde sich vielleicht auf den „Eindringling“ stürzen könnten. Niemand wäre da gewesen, der Serena in so einem Fall hätte helfen können.
Doch Serena hatte Glück, vermutlich das allererste Mal in ihrem Leben: Die anderen Hunde ließen sie in Ruhe.
Poppy berichtet: Ihr Körper war so dünn, geschwächt und voller Narben – alten und neuen – die vermutlich von Kämpfen mit anderen Hunden herrührten.

Sie hatte einen Halter, das wissen wir. Aber seine Methode, Serena loszuwerden, passte dazu, wie er die Jahre zuvor mit ihr umging: Serena wurde von ihm vernachlässigt und nicht ausreichend gefüttert. Und so war sie den ganzen Tag alleine auf der Straße unterwegs, auf der Suche nach Futter. Sie war nicht kastriert und wir möchten uns nicht vorstellen, wie oft sie trächtig war und Welpen zur Welt gebracht hat, die vermutlich nicht überlebt haben.

Als Serena zu uns kam, hatte sie einen Riesenhunger. Aber so viel sie auch futterte und futterte, sie nahm einfach nicht an Gewicht zu – im Gegenteil, sie wurde immer dünner, war irgendwann nur noch Haut und Knochen.

Wir ließen einen Bluttest anfertigen und der zeigte, dass Serena an Anämie litt. Sie wird nun behandelt und bekommt so viel Aufbaufutter wie nur möglich. Wir bauen gerade ein kleines Gehege für sie, damit wir unter Kontrolle haben, wie viel sie frisst, und dass auch sie dieses Spezialfutter bekommt und es nicht von einem anderen Hund weggefuttert wird.

Im Gehege hat sich Serena bereits gut eingelebt, und Menschen sowie Rüden mag sie über alles!

Katzen mag sie dagegen gar nicht, und es gibt auch Hündinnen, mit denen sie nicht gut auskommt. Serena hat in ihrem Leben so viel leiden müssen – wir hoffen sehr, dass für sie eine Familie gefunden wird, bei der ihre geschundene Seele heilen darf.

Serena – sie hat Narben auf ihrem Körper und Narben auf ihrer Seele. Aber sie hat im Rafina-Gehege einen Namen bekommen, der ein Omen für sie sein soll: „Serena“ bedeutet „die Heitere“, „die Ruhige“, „die Glückliche“.
Nach sechs langen Jahren Elend soll die kleine Serena die Sonnenseite des Lebens kennen lernen dürfen.

 
Kontaktdaten

Organisation/Verein: stray einsame vierbeiner e.v.
Kontaktperson: Petra Mohnes
Kontaktformular: Direktanfrage
Email: p.mohnes@stray-ev.dep
Telefon: Telefon 0177 4331823
Webseite: www.stray-einsame-vierbeiner.de
Eingestellt am: 12.10.2018


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